Im Wanderwegzentrum von Högsåsen, Tiveden stehen vierzehn verschiedene Wanderwege in der fantastischen Natur des Nationalparks Tiveden zur Auswahl.

Die Wanderwege sind zwischen 1 und etwas über 20 Kilometer lang. Die verschiedenen Wege, die sich innerhalb der beiden Provinzen Västra Götaland und Örebro und der drei Gemeinden Gullspång, Laxå und Töreboda befinden, können auch miteinander kombiniert werden.

Herzlich willkommen in Tivedens unvergleichbarer Natur!

 

Högsåsen befindet sich nördlich von Hova und südlich von Finnerödja. Fährt man nach Gårdsjö zeigen Verkehrsschilder den Weg nach Högsåsen.

 

Rechnen Sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4-5 km/h während Ihrer Wanderung.

Eine Wanderung auf einem 10 km langen Weg dauert ca. 2 Stunden.

 

Information

* Die Wanderwege sind mit Buchstaben gekennzeichnet.

Auf Schildern und Pfeilen sind die Buchstaben und Abstandsangaben zu sehen.

* Das Wanderwegsystem funktioniert wie folgt: Ab Högsåsen gibt es zwei Hauptwege – einen in nördliche Richtung und einen in südliche Richtung, wo es mehrere Wege gibt.

 

Gemeinsamer Hauptweg (ca. 1,5 km) für sämtliche Wanderwege in nördliche Richtung. (Wanderwege D, E, H, N und O.)

Gemeinsamer Hauptweg (ca. 1 km) für sämtliche Wanderwege in südliche Richtung. (Wanderwege B, C, F, G, J, K und L.)

 

* Bei Weggabelungen, wo sich die Wanderwege teilen, gibt es Pfähle mit Pfeilen und Angaben zum Abstand nach Högsåsen.

* Auf den Wanderwegen gibt es Pfähle mit Kilometerangaben, die den Abstand nach Högsåsen aufweisen.

* Ebenfalls gibt es Provinz- und Gemeindeschilder sowie Schilder, welche die historische Grenze für die Königliche Allmende (= staatlicher Boden) Tiveden aufzeigen.

* Bei besonderen Höfen und Plätzen sind ebenfalls Schilder vorhanden.

 

Högsåsen – Wanderwegszentrale. Naturreservat. Anlage für Aktivitäten im Freien. Windschutz. Grillplatz. Aussichtsplatz.

Wasserfall „Kvarnfallet” – Erlebnisplatz. Windschutz. Rastplätze. Plumpsklo. Der Wanderweg D führt hier vorbei. Eine Abkürzung von Högsåsen ist vorhanden.

Schäferei in Åsebol – Unterkunft in Holzhäuschen oder in einer Ferienwohnung. Verkauf von Angelkarten. Verkauf von Wollprodukten. Informationsplatz. Bauernhof mit Schafen und anderen Tieren. Rastplatz. Der Wanderweg G führt hier vorbei.

 

 

 

Wanderweg A

Um das Naturreservat herum

Länge: 1 km

Schwierigkeitsgrad: meist leicht

Gelände: Waldstraße und Waldpfad

Der Wanderweg führt durch und um das Naturreservat herum.

 

Wanderweg B

„Södra Högsåsen“

mit den Ruinen der Hütte „Lottas Backstuga“

Länge: 2 km

Schwierigkeitsgrad: meist leicht

Gelände: Waldstraße und Waldpfad

Dies ist eine kürzere Wanderung durch äußerst abwechslungsreiche Natur und an Ruinen einer traditionellen Hütte, einer sogenannten „Backstuga“, vorbei.

Die erste Strecke verläuft auf dem Hauptweg der Wanderwege in südliche Richtung.

Nach einigen hundert Metern biegt man vom „Gårdsjöväg“ zum „Skrabbevägen“ ab, welcher nach Slottsbol führt.

Schon bald erreicht man eine Stelle, auf der sich früher ein traditionelles und zeittypisches Haus, „Backstuga“ genannt, befunden hatte. Heute sind lediglich ein großer Erd- und Steinhaufen sowie die eine Seite des Steinsockels zu sehen.

Hier wohnte Halta-Lotta Andersson während ihres ganzen Lebens. Sie wurde 1869 geboren und wohnte hier bis in die 1940-er Jahre. Im Gebiet war sie sehr bekannt, unter anderem für ihre Nähereikunst.

Die Strecke zurück nach Högsåsen führt durch das ehemalige Gebiet „Södra Högsåsen“.

 

 

Wanderweg C

„Slottsboleden”

Länge: 4,7 km

Schwierigkeitsgrad: meist leicht

Gelände: Waldstraße und unbefestigte Straße

Dieser Wanderweg führt durch das Dorf Slottsbol, das in der Geschichte des Gebietes eine wichtige Rolle spielt.

Der Weg geht den Abhang „Tjärgravsbacken“ hinunter und anschließend nach links auf die Straße „Skrabbevägen“. „Skrabbe“, oder „skrabba“, ist ein Dialektwort und bedeutet schlecht. Die Vegetation am Rande des Straßengrabens wird Skrabba genannt.

Schon bald erreicht man eine Stelle, auf der sich früher ein traditionelles und zeittypisches Haus, „Backstuga“ genannt, befunden hat. Hier wohnte Halta-Lotta Andersson während ihres ganzen Lebens. Sie wurde 1869 geboren und wohnte hier bis in die 1940-er Jahre. Im Gebiet war sie sehr bekannt, unter anderem für ihre Nähereikunst.

Auf dem Weg hinauf nach Slottsbol wandert man an einem alten Kohlenplatz mit einem großen Kohlenmeiler vorbei. Ebenfalls sind dort die Resten einer Köhlerhütte zu sehen.

Heute gibt es im Dorf Slottsbol fast ausschließlich Sommerhäuschen, in vergangenen Zeiten hat es sich jedoch um ein blühendes Dorf gehandelt.

Hier oben kreuzen sich mehrere Wege von Åsebol, Unden und Barrud. Man sieht die strategische Lage des Dorfes schnell ein.

Auf dem Rückweg nach Högsåsen wandert man an den Dörfern Stene und Sörby vorbei. Hier gibt es auch einen Pfad zu einem großen Hügel mit unterirdischen Gängen.

 

Wanderweg D

„Kvarnfallsleden”

Länge: 5,4 km

Schwierigkeitsgrad: meist leicht

Gelände: Waldstraße

Angenehmes Gelände und eine perfekte Länge machen diesen Wanderweg ausgesprochen beliebt. Außerdem gibt es hier den wunderschönen und erlebnisreichen Wasserfall „Kvarnfall“.

Der Weg führt zuerst hinauf in Richtung Korterud, später gibt es zwei vom Verein hergerichtete Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: eine Stelle, auf der sich früher eine traditionelle und zeittypische Hütte, eine sogenannte „Backstuga“, befunden hat, sowie ein sogenanntes Teergrab, wo man damals Feuer gemacht und Teer als Schlussprodukt erhalten hatte.

Die eindrücklichsten Erlebnisse bietet jedoch der Wasserfall „Kvarnfallet“. Hier gibt es unter anderem einen alten Mühlenplatz mit einem Staudamm und einem Wasserfall, eine Außenbühne, einen Windschutz sowie einen alten Kohlenplatz mit einem großen Kohlenmeiler sowie einer neu erbauten Köhlerhütte.

Mehrere Bänke und Grillmöglichkeiten tragen ebenfalls zu unvergesslichen Erlebnissen bei. Auch Kinder schätzen diesen Ort in der Tiefe des Waldes sehr. Hier kann man sich so richtig entspannen und Energie tanken.

 

Wanderweg E

„Korterudsleden”

Länge: 5 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Gelände: Waldstraße, Pfad und unbefestigte Straße

Korterud ist sehr speziell.

Aus geologischer Sicht unterscheidet sich dieses Gebiet stark von der übrigen Gegend. Hier gibt es vier Bergrücken in ostwestliche Richtung. Es könnte sich dabei um sogenannte Endmoränen aus der Eiszeit handeln. Dies ist aber nicht der Fall. Diese Bergrücken sind nämlich durch Seen im Innern des Gletschers gebildet worden.

Diese Bergrücken bilden eine ausgesprochen schöne Natur, auch wenn diese teilweise etwas schwierig zu durchwandern ist, da in den Senkungen oftmals viel Wasser liegt.

Hier gibt es auch einen kleinen Steinbruch und eine Grube, die mit größter Wahrscheinlichkeit mit der Eisenherstellung im Gebiet in Verbindung gebracht werden kann.

Dies ist eines von wenigen Gebieten, in denen Haselsträucher blühen. Die Landschaft hier ist mit Mischwäldern, weichen Erhebungen und Ackerland äußerst abwechslungsreich.

Auf dem Rückweg wandert man durch das Dorf Allmänningarud. Hier verläuft die Grenze zwischen den Provinzen Västra Götaland und Örebro. Auf einem Grundstück liegt das Wohnhaus in der einen Provinz und die Garage in der anderen.

 

Wanderweg F

„Roparkorsleden”

Länge: 10,3 km

Schwierigkeitsgrad: gemischt

Gelände: Waldstraße, Waldpfad, unbefestigte Straße

Dieser Weg bietet abwechslungsreiche Wanderung und ist insbesondere durch ein hingelegtes Steinkreuz (Roparkorset) bekannt und beliebt.

Der Weg führt am Dorf Slottsbol vorbei und danach abwärts und an Spuren vergangener Mühlsteinzeiten vorbei. Anschließend geht es bergauf bis nach Rönningebotten, von wo aus ein Waldpfad zum aus mehreren und verschieden großen Steinen gebauten Kreuz führt.

Das Kreuz liegt auf der höchsten Felsplatte, die mit prachtvollem Torfmoos bedeckt ist. Ein wirklich majestätischer aber auch beruhigender, stiller und andachtsvoller Platz inmitten von fantastischer Natur.

Dieser Platz ist mit Sorgfalt ausgewählt worden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war es nämlich den Menschen verboten, religiöse Treffen zu veranstalten, falls diese nicht von einem Priester geleitet wurden.

Auf dem Rückweg führt der Wanderweg durch ein Stück ausgesprochen spezielle Tivedsnatur, die ein bisschen an die Provinz Norrland in Nordschweden erinnert.

Der Wanderweg führt quer durch das Gebiet und über Provinz- und Gemeindegrenzen, was unser Grenzgebiet auszeichnet und es so einzigartig macht.

 

Wanderweg G

„Åsebolsleden”

Länge: 14,9 km

Schwierigkeitsgrad: gemischt

Gelände: Waldstraße, Waldweg, unbefestigte Straße

Dieser Wanderweg ist fast 15 km lang und ist dank mehreren Sehenswürdigkeiten am Weg oder in der Nähe äußerst erlebnisreich.

Bevor man Åsebol erreicht wandert man an einem Denkmal vorbei, welches an ein Flugunglück während des 2. Weltkrieges erinnert.

Das Tal „Åsebodalen” ist speziell – vom ehemaligen Industriegebiet „Gårdsjö kvarn“ bis zur wunderschönen Aussicht über den See Unden.

Das ganze Tal, sowie auch die nördliche Küste des Sees Unden, sind alte Siedlungen aus der Steinzeit. Im Mittelalter gehörte dieses Gebiet dem südlichen von Örebro liegenden Kloster von Riseberga.

1602 erhielten Constantia Eriksson und ihr Gatte Henrik Franklin das Gebiet von Herzog Karl. Constantia war die außereheliche Tochter des Königs Erik XIV, dem Sohn des bekannten Königs Gustav Vasa. Dies ist der Grund, weshalb das Gebiet auch Constantialand genannt wird.

Bei der Weggabelung befindet sich „Stavastugan“ – vermutlich eines der ältesten Gebäude der Gemeinde.

Der tiefe Wald in Richtung Slottsbol ist eine sehr genussvolle Strecke des Wanderweges.

 

Wanderweg H

„Järnvägsleden“ (Eisenbahnweg)

Länge: 7,7 km

Schwierigkeitsgrad: verhältnismäßig leicht

Gelände: Waldstraße, Waldpfad, unbefestigte Straße

Die Westliche Stammbahn, auf der auch die Züge der Kinnekullebahn verkehren, ist der Mittelpunkt dieses Wanderweges.

Anfangs führt der Weg durch die Ländereien von Korterud und biegt dann bei der Kreuzung links ab.

Nach ungefähr einem Kilometer erreicht man die Eisenbahnspur und die fantastischen Steinmauern entlang den Geleisen.

Anschließend führt der Weg am Fußballplatz von Gårdsjö auf der linken Seite vorbei. Heutzutage wird dort nicht mehr Fußball gespielt, damals jedoch… Dasselbe gilt auch für den ehemaligen Tanzplatz, der sich auf der rechten Seite befindet. Der Tanzboden aus den 1930-er Jahren ist ein Rundbau mit Dach und ist an und für sich noch gut erhalten. Getanzt wird dort jedoch seit langem nicht mehr.

Nachdem man die asphaltierte Straße und das Dorfzentrum von Gårdsjö erreicht hat, kann man auf der linken Seite das einstige Hotel sehen. Das heute abgebrochene Bahnhofsgebäude befand sich auf der rechten, und die alte Post auf der linken Seite. In den 1920-er Jahren war Gårdsjö ein berühmter Eisenbahnknotenpunkt, und hier befand sich das Herz dieses Dorfes.

Der Wanderweg führt nun aus dem Dorf heraus und bei Boterud vorbei. Boterud ist schon seit langer Zeit bewohnt und liegt entlang der Straße „Drottning Kristinas väg“, die nach der Königin Kristina benannt ist. Im 17. Jahrhundert war der Hof Ramsnäs Kristinas Königinnenhof.

Auf dem Weg nach Högsåsen führt der Wanderweg auch am Badesee Narven mit seiner wunderschönen Lage vorbei.

 

Wanderweg J

„Gårdsjöleden” (See Gårdsjö-Weg)

Länge: 11,7 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Gelände: Waldstraße, unbefestigte Straße

Nach der Hälfte dieses Wanderweges erreicht man eine Gegend, die auch die Wiege der Waldindustrie genannt wird.

Der Weg führt auf der Waldstraße nach Slottsbol und hinunter in das Gebiet, wo der See Gårdsjön in den Bach Åsebolsbäcken übergeht.

Heutzutage ist dies ein vom Bistum Skara, dem Besitzer des Landes, geschaffenes Waldreservat.

Ursprünglich, im 18. Jahrhundert, war dies jedoch ein Gebiet für industrielle Tätigkeit.

Hier hatten sich viele Betriebe etabliert – unter anderem eine Mühle, ein Sägewerk, eine Holzhandlung, eine Dampfmaschine, eine Kraftstation mit einer Turbine quer durch den Wald, Torfabbau und eine Torfstreufabrik sowie die Produktion von Vadmalsgewebe.

Dieser große Arbeitsplatz war während Jahrzehnten ausgesprochen wichtig für mehrere hundert Menschen.

Im Auftrag von der Schwedischen Kirche und vom Bistum Skara kümmert sich unser Verein um das gesamte Gebiet.

Kurz bevor man die Straße zu diesem Gebiet erreicht, wandert man an der Abzweigung nach Mullerud vorbei. Gemäß Volkssagen wurde dieses Dorf durch die Pest vernichtet.

Der Wanderweg führt auch durch das Dorf Gårdsjö. Selbstverständlich kann man hier etwas herumschlendern und sich vorstellen, wie an diesem pulsierenden Eisenbahnknotenpunkt zu Beginn des 20. Jahrhunderts um die hundert Menschen damit beschäftigt waren, Güter von den Eisenbahnwagen der Kinnekullebahn umzuladen.

 

Wanderweg K

„Kvarnstensleden“ (Mühlsteinweg)

Länge: 12,6 km

Schwierigkeitsgrad: teilweise anspruchsvoll

Ein faszinierender Weg!

Seinen Namen hat der Wanderweg vom Berg erhalten, auf dem einige Menschen vor mehreren hundert Jahren versucht haben, Mühlsteine zu brechen.

Spuren dieser Zeit sind in der herrlichen und faszinierenden Natur des Berges überall zu sehen.

Es hat damals Pläne gegeben, eine Mühlsteinproduktion in großem Masse zu gründen. Diese Pläne wurden jedoch nie in Wirklichkeit umgesetzt, da das Steinmaterial zu hart war und dadurch das Getreide während dem Mahlen verbrannte.

Nach Slottsbol macht der Weg eine Kurve und führt am Grundstück „Gropen“ vorbei. Hier wohnte „Johan i Gropa“, ein legendärer Lebenskünstler.

Anschließend führt der Weg zum Berg „Kvarnstensberget“, wo herumliegende Steine und andere Spuren der Mühlsteinzeit die Wanderer faszinieren.

Schon bald erreicht man den See Kåmmehagsjön. Hier kann man sich hinsetzen und die ruhevolle Atmosphäre genießen.

 

Wanderweg L

„Långtjärnsleden“

Länge: 20,5 km

Schwierigkeitsgrad: verhältnismäßig leicht

Gelände: Waldstraße, Pfad, unbefestigte Straße

Ein 20 km langer Wanderweg, der unendlich viel zu bieten hat.

Der Name des Wanderweges kommt von einem von drei kleinen Seen (=tjärnar), an welchen man westlich von Åsebol vorbeiwandert. Der Wanderweg führt auch am See Gårdsjön und dem Bach Åsebolsbäcken entlang.

Nach Slottsbol geht der Weg hinunter und an der alten Mühle von Slottsbol und dem Dorf Mullerud vorbei.

Anschließend wird die Wanderung auf der Straße Gårdsjö-Åsebolsvägen fortgesetzt. Unter anderem wandert man an einem Denkmal über das Flugunglück im Jahre 1942 vorbei.

Eine große Informationstafel und ein Rastplatz befinden sich ganz in der Nähe des Dorfes.

Die darauffolgende Strecke zwischen Åsebolsdalen und hinunter zum See Unden ist wunderschön. Die Wanderung durch die einzigartige Natur des Nationalparkes Tiveden, entlang des Baches Åsebolsbäcken und vorbei an den Seen Trehörningen, Aborrtjärn und Långtjärn ist ein beruhigendes Erlebnis.

Hier gibt es unzählige Stellen für kleine, wohltuende Pausen.

Auf dem Rückweg erlebt man auch die „Wiege der Waldindustrie“, wie wir das Gebiet bei der Mündung des Sees Gårdsjön feierlich nennen.

Ein vollkommen wunderbarer Platz.

 

Wanderweg N

„Hult-Bergaleden”

Länge: 11 km

Schwierigkeitsgrad: gemischt

Gelände: Waldpfad, Waldstraße, unbefestigter Weg

Ein 11 km langer Wanderweg mit abwechslungsreicher Natur und unterschiedlichem Gelände.

Hier waren umfassende Verbesserungsarbeiten erforderlich, da mehrere Stellen dieser Wegstrecke fast ständig überschwemmt waren.

Seinen Namen hat der Wanderweg durch zwei alte Häuschen entlang des Weges erhalten. Heute sind jedoch lediglich noch die Grundmauern dieser Häuschen zu sehen.

Der Weg führt zuerst durch das idyllische Dorf Korterud. Hier kann man den Steinbruch anschauen und die hübsche Natur in und um Korterud herum genießen.

Weiter führt der Weg auf der Straße „Hävden vägen“ und biegt anschließend in die Straße „Grönevallsvägen“ ab. Die Waldstraße führt weiter durch die eigenartige Landschaft, bis man die höchsten Punkte der Hochebene erreicht hat.

Dies ist eine genussvolle Strecke durch ruhige und öde Landschaft. Hier sollte man der Stille wirklich zuhören.

Nachdem man die Straße „Slottsbolsvägen“ erreicht hat, kann man auf einem der anderen Wanderwege weitergehen, die hier in Slottsbol zusammentreffen.

 

 

Wanderweg O

Bach „Orrekullebäcken“

mit Eriksgatan

Länge: 14 km

Schwierigkeitsgrad: gemischt

Gelände: Waldpfad, Waldstraße, unbefestigte Straße

Der Höhepunkt dieses Wanderweges ist der Bach Orrkullebäcken, der eine wunderschöne Umgebung und einen Teil des ursprünglichen Ti-Weges bietet. Der Wanderweg führt also auf dem im 16. Jahrhundert durch König Gustav Wasa erbaute Ti-Weg. Die Strecke ist ein Teil von „Eriksgatan”, einer Fahrt, welche neu gewählter Könige im Mittelalter unternahmen, um genehmigt zu werden. Zu „Eriksgatan“ gehörten unter anderem die Strecken Uppsala – Jönköping – Skara – Hova – Tiveden – Uppsala.

Auf dem Rückweg erinnert ein Meilenstein auf einem Acker an vergangene Zeiten. Ein Meilenstein hat damals aufgezeigt, wie weit man auf dem Ti-Weg gekommen war. Dieser Stein ist einer der am besten erhaltenen Meilensteinen überhaupt. Anschließend folgt man dem Kiesweg über Allmänningarud und Stora Sörby bis nach Högsåsen.

 

Wanderweg U

Um den See Unden herum und Wanderweg „Constantialeden“

Länge: 10 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Gelände: Waldstraße, unbefestigte Straße

Dieser Wanderweg unterscheidet sich von den übrigen Wegen unseres Wanderwegssystemes.

Er beginnt und endet nämlich nicht in Högsåsen!

Anstelle verbindet er den Wanderweg „Älgaråsleden“ mit dem Reitpfad/Wanderweg bei Brynterud, nördlich des Badeplatzes Ullsandsmo. Auf dem Reitpfad kann man auch ausgezeichnet wandern. Dieser Weg eignet sich bestens, wenn man um den See Unden herum wandern möchte.

Der Name Constantia stammt von Constantia Eriksdotter, der außerehelichen Tochter des Königs Erik XIV. Dieser war der Sohn des berühmten Königs Gustav Vasa. Constantia wird manchmal auch die Königin von Tiveden genannt.

Der Wanderweg führt unter anderem an Barrud vorbei, einem wunderschönen Dorf auf dem Lande, bekannt für ein spezielles Gebetshaus.

Wanderwege in Högsåsen Tiveden

Copyright © All Rights Reserved